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| Wie schon im vergangenen Jahr entnahmen wir die Anregung zu unserem diesjährigen Urlaubsziel dem Outdoor-Magazin. Und auch diesmal war es ein Volltreffer! | ||||||||||||||||
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| Unter dem Motto "Gemeinsam entdecken wir die Vidda!" zogen wir zu Sechst mit 2 Autos und 3 Zelten los. Wir wollten in Tageswanderungen die Hardangervidda wenigsten in den Randregionen kennnenlernen. Um ehrlich zu sein, wir hatten echte Bedenken, ob wir es mit Rucksack, Zelt, Proviant und allem was man unterwegs braucht, schaffen würden. Deshalb entschieden wir uns für diese Variante und haben es nicht bereut. So konnten wir die Annehmlichkeiten eines gut bestückten Kofferraums mit der Faszination des Wanderns in die Bergwelt verbinden. Wir brauchten weder bei der Ausrüstung, den Sachen noch der Verpflegung knausern. Das hat auch seine Vorteile, bekanntlich sind die Witterungsbedingungen nicht immer optimal und Wandern macht Hunger!
Bei herrlichem Sommerwetter fuhren wir über Göteborg, Moss -Horten (Fähre) Richtung Kongsberg. Wir entschieden uns durch`s Numadal Richtung Geilo zu fahren. Diese Strecke bietet eine herrliche Kulisse und außerdem die Möglichkeit, zwischendurch ein Bad zu nehmen. Erste Begeisterung löste die Fjelllandschaft kurz vor Geilo aus. So hatten wir uns das vorgestellt! Die Suche nach einem Zeltplatz war dann allerdings frustrierend und fast hätten wir aufgegeben. Das ist der Nachteil, wenn man nicht weiss, was noch kommt. Ziemlich spät fanden wir endlich eine Zeltmöglichkeit kurz hinter dem Laegreidvatnet. Es muss in diesem Jahr auch in Norwegen bis dahin wenig geregnet haben, denn die typische Schmodderlandschaft war trocken und in den Seen war relativ wenig Wasser. |
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Gleich am ersten Abend konnten wir die Bekanntschaft mit vielen netten Mückenmännern machen. Sie flogen wie wild auf dunkle (wirklich nur dunkle!!) Sachen, ließen sich darauf nieder und liefen umher.Das war`s dann. Daraus schlossen wir, das es Männer waren, die Damen hätten uns aufgefressen!
Dieser Platz war als Ausgangspunkt unserer 1. Wanderung in die Hardangervidda ideal, denn wir waren schon mittendrin. Im Nachhinein können wir diesen Einstieg nur weiter empfehlen. |
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| Verwundert stellten wir fest, wohin wir auch sehen, überall sind Seen und Bäche. So viel Wasser hatten wir nicht erwartet. Die Anstiege hielten sich hier in Grenzen . | ![]() |
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| Leider fing es nach etwa 3 Stunden an, zu regnen. Damit wurden die Bedingungen recht schlecht, denn das nasse Moos auf den Steinen ergab eine ideale Schlitterbahn. Wir kehrten um und liefen zu den Zelten zurück. Insgesamt waren wir 4 Stunden unterwegs und für den Anfang war es ausreichend. Ein Büromensch muss sich an solche "Strapazen" erst gewöhnen!! Unsere Begeisterung war grenzenlos und auch vom Regen nicht zu verwässern. Was | ||||||||||||||||
von Weitem so grau und eintönig aussieht, ist beim näheren Hinsehen eine Vielfalt von Farben und Pflanzen, die jedoch etwas klein geraten sind. Auch einen ersten Eindruck von der Weite dieser Hochebene konnten wir gewinnen. Unsere Wanderlust war geweckt!
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| Der Zeltplatz in Övre Eidfjord am Eidfjordvatten ist billig und gut. Für uns wichtig: man kann baden gehen. Wir hatten jedoch den Eindruck, als wären wir die einzigen, die dieses Bedürfnis verspüren. Der Ehrlichkeit halber muss gesagt werden, dass das Wasser direkt aus dem Gebirge kommt und nicht so sehr warm ist! Doch wir finden es als Muntermacher am Morgem und Abkühlung nach dem Wandern herrlich. | ||||||||||||||||
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Vom Parkplatzan ist das Ziel ausgeschildert und nicht zu verfehlen. |
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| Der Weg führt auf und ab, so das man oft einen herrlichen Über-und Ausblick hat.
Am Valursfossen machen wir eine größere Pause. |
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| Auf dem weiteren Weg zur Fjellstuga Viveli merken wir, das wir höher kommen, denn die Bäume werden seltener, kleiner und verkrüppelter. Wir machen eine weitere Pause am Veig, laufen aber nicht bis zur Fjellstuga. Den Rückweg wählen wir direkt zum Parkplatz, um nicht die gleiche Strecke laufen zu müssen. Ein paar Steigungen bringen uns ganz schön ins Schwitzen, doch das wollten wir ja wohl! Oben auch hier herrliche Ausblicke auf die Berge, die uns für alle Anstrengungen entschädigen. Nach etwa 6 Stunden sind wir wieder am Auto und fahren zum Zeltplatz zurück. | ||||||||||||||||
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| Das Bad im Bach war herrlich, allerdings verursachten wir damit einen kleinen Auflauf. Wir hatten nämlich nicht gesehen, das man uns von oben beobachten konnte! | ||||||||||||||||
| Vielleicht war der eine oder andere aber auch neidisch, denn die Abkühlung nach dem Aufstieg war eine Wohltat! Wir konnten anschließend den Blick über den Simafjord in vollen Zügen genießen! | ||||||||||||||||
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Wolken, so das der Ausblick stellenweise gleich Null ist. Den 2. Wasserfall der Wanderung, den Nyastölfossen können wir gut hören, sehen ihn aber nur kurz, dann ist er wieder im Nebel verschwunden. Wir wandern trotzdem weiter und werden wenig später für diesen Entschluß mit Sonne belohnt. | |||||||||||||||
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| Der 3. Wasserfall, der Nykkjesöyfossen liegt an einer wunderschönen Alm. Es soll unsere Endstation sein. Hier können wir uns Zeit für eine längere Pause lassen.
Auf dem Rückweg sehen wir uns dann an, was wir vorher verpaßt hatten! |
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| Er liegt am Rande des Ortes nahe am Sandvinwatten. Die Preise sind erschwinglich und es gibt frische Brötchen! | ![]() |
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| Auch hier sind wir die einzigen, die ein Bad im See nehmen. Hinterher wissen wir, warum. Der Gletscherbach vom Buarbreen mündet etwa 500m entfernt in den See. Nach dem Bad waren wir jedenfalls wach!! | ||||||||||||||||
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| Der Weg ist steinig und zum Teil steil. Man muß auf jeden Fall feste Schuhe haben, auch, um trocken durch einige Bäche zu kommen. | ![]() |
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Weiter oben wird dann wieder etwas Mut und Geschick verlangt, wenn es über die Sommerbrücke geht und an den Seilen nach oben gehangelt werden muß. | |||||||||||||||
| Doch wir kommen oben an und sind erstaunt, wie viel Wasser unter dem Eis hervorsprudelt. Gletscher haben wir auf Fotos natürlich schon gesehen und können nun bestätigen, sie sehen auch in Natura hellblau aus. Allerdings ganz schön dreckig, obwohl es doch in Norwegen so sauber ist!!
Der Rückweg wird beschwerlich, denn es regnet und die Felsen und Steine sind glatt. Übrigens sind nicht nur feste Schuhe wichtig, auch lange Hosen und einen Pollover haben wir oben gebraucht, denn der Wind wehte eiskalt vom Gletscher. |
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Unser Fazit aus diesem Urlaub:
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