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Rügen - eine Insel zum Wandern!
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| Natürlich kann man die Insel Rügen nicht an einem Tag erwandern! Irgendwo muss man beginnen und sich dann weitervorarbeiten bzw. - wandern! Wir haben mit der unserer Meinung nach abwechslungsreichsten Gegend begonnen, mit der Halbinsel Jasmund bzw. dem Nationalpark Jasmund. Die Kreidefelsen üben eine eigene Faszination auf uns aus, zumal wir sie oft genug von der Fähre nach Schweden aus sehen.
Kurz hinter Saßnitz beginnt der Wanderweg, der längs der Kreideküste verläuft und am Königsstuhl endet. Von oben hat man an vielen Stellen eine herrliche Aussicht über Küste und Meer. Das Steilufer ist an vielen Stellen mehr als 50 m hoch. Die Wanderung ist etwa 8 km lang. |
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| Man sollte sich von dieser Entfernungsangabe nicht täuschen lassen, denn es geht ständig bergauf und bergab. Auch viele kleine Abstecher zu den Aussichtspunkten verlängern den Weg. Zeitmäßig sollte man ebenfalls nicht zu knapp kalkulieren,denn Aussichten, in alle Richtungen und vor allem das Fotografieren benötigen so seine Zeit! | |||||||||||||||||||
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| Man läuft hauptsächlich durch Buchenwald. An einigen besonders feuchten Stellen führt der Weg über bequeme Holzstege. | |||||||||||||||||||
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| Es geht eigentlich stets nur bergauf oder bergab. Die Täler sind von Bächen durchzogen, die alle zum Strand streben. Zum Teil sieht es recht möhlig aus, denn wir befinden uns im Nationalpark!
Unterwegs muss man ganz einfach immer wieder zu den durchschimmernden Kreidefelsen schauen und den nächsten Aussichtspunkt suchen! |
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| Hinter dem Kolliker Bach hat der Sturm ein rießiges Chaos angerichtet. Es ist aber auch erstaunlich, wie sich diese Baumriesen mit solch flachen Wurzeln überhaupt so lange halten konnten! | |||||||||||||||||||
| Unser besonderes Wanderglück: ein Reh, das sich von unserer Anwesenheit nicht beeindrucken ließ! (Der Wind kam günstig für uns!) | |||||||||||||||||||
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| Empfehlenswert: feste Wanderschuhe und eine gute Kondition! | |||||||||||||||||||
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| Blick zur Ernst-Moritz Arndt-Aussicht..., ...und von da aus zu den Wissower Klinken. | |||||||||||||||||||
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| Oft kann man recht nah an das Steilufer herangehen. Man sollte sich jedoch immer mal von weitem ansehen, wie das Ufer so beschaffen ist. Manchmal hängen die Bäume samt Wurzeln sturzbereit über!
Ein bisschen Vorsicht kann also nicht schaden! Außerdem sollte man auf den sichtbaren Wegen bleiben. |
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| Einmal aus einer anderen Perspektive! Die Fähre nach Schweden. | |||||||||||||||||||
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| Am Kieler Ufer kann man über eine Treppe zum Strand kommen. Steine über Steine! Und dazwischen große Kreidebrocken, die vom Steilufer abbrechen.
Das Glück jedes Steinsammlers ist hier vorprogrammiert - Hühnergötter (Steine mit Loch, die Glück bringen sollen) gibt es in allen Größen und in großen Mengen! |
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| Leider muß man als Wanderer den gleichen Weg wieder zurück laufen. Zeitmäßig ist man in der Regel jetzt viel schneller, aber man kommt unweigerlich auch viel schneller ins Schwitzen! Eine Erfrischung oder Stärkung oder beides ist in der Gaststätte "Waldhalle" zu bekommen. Sie liegt ganz in der Nähe der Ernst-Moritz-Atndt-Aussicht. Die Bedienung ist freundlich und das Angebot gut! | |||||||||||||||||||
| Wir sind leider nicht bis zum Königsstuhl gekommen, den nehmen wir bei der nächsten Wanderung im Herbst in Angriff. ! | |||||||||||||||||||
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