Unser Sommerurlaub

13.Juli bis 3. August

2002

Da dieser Urlaub für uns ein besonderer war, sollte es auch ein besonderes Ziel sein! Im "Outdoor" - Magazin fanden wir die Anregung: eine Fahrradtour auf den Lofoten! Herrliche Naturaufnahmen und die Versicherung, die Anstiege würden sich in Grenzen halten, waren ausschlaggebend für unseren Entschluß, dorthin wollen wir fahren! Ein bischen verrückt sind wir ja wohl, doch vor allem keine Anhänger des Hotel-und Massentourismus. Also sind die Lofoten genau das Richtige für uns!
Alle 7!
Unsere Besatzung: Grit, Günter, Bärbel, Tanja, Denise Thilo und Ines.

Wir sind in jeder Hinsicht eine gemischte Gruppe, wollen aber gemeinsam die Inseln "erfahren"!

Als Transportmittel bis zu den Inseln haben wir uns für das Auto entschieden. Wir waren der Meinung, das wäre am bequemsten. Stimmt bis zu einem gewissen Grade auch, denn so konnten wir die eigenen Fahrräder mitnehmen und für die Hinfahrt auch viele Lebensmittel. Beides ist in Norwegen wegen der Preise von Vorteil.

Übernachtet haben wir im Zelt. Damit waren wir in jeder Beziehung unabhängig und zu unserer Reisezeit genügte eine "normale" Ausrüstung . "Nordlanderfahrung" haben wir schon in Schweden gesammelt, auch wenn`s diesmal noch nördlicher gehen sollte.

Die Anreise

Unser Urlaub begann im Fährhafen Saßnitz auf der "Saßnitz" in Richtung Trelleborg. Die E6 war die meiste Zeit unsere Straße, man kann das Ziel fast nicht verfehlen. Wir sind jedoch kurz vor Hamar nach rechts auf die Straße Nr.25 abgebogen. Bei Elverum sind wir dann nach links auf die 3 gefahren. Diese Strecke im Tal der Glomma ist sehr schön und nicht so stark befahren wie die E6, die fast parallel verläuft. Bei Ulsberg trifft man dann wieder auf die E6. Über Trondheim, Steinkjer, Mosjoeen, Mo i Rana kommt man dann in der Nähe des Saltfjellet über den Polarkreis. In Medby sind wir nach rechts abgebogen, um zum Saltstraumen zu kommen. Der ist ab hier ausgeschildert, also nicht zu verfehlen! Ab Fauske fährt man wieder auf der E6, es gibt keine Alternative dazu. Hier oben hat der Verkehr aber schon stark abgenommen, doch die Reisegeschwindigkeit bleibt bei 70 - 80 km/h, da die Strecke gebirgig und kurvenreich ist. In Ulvsvag biegen wir nach Skutvik ab, um zur Fähre zu kommen (ausgeschildert!).

Die Fahrt dauerte 5 Tage. Wir haben 4x übernachtet:

Das erste Mal in unserer Hütte in der Nähe von Halmstad (270 km, Fährüberfahrt), das 2.Mal haben wir in der Nähe von Tynset nach ca. 800 km an einer Nebenstraße ins Fjell einen Waldweg gefunden, an dem man zelten konnte, in der Nähe eines Baches (Wasser ist immer wichtig!). Der 3. Übernachtungsplatz (570 km) ist als Badestelle hinter Mosjoeen an einem See (Fustvattnet) in der Karte eingezeichnet. Man darf dort zelten (es war jedenfalls nicht verboten!). Auch hier ist der See ideal, wenn`s am Tage warm war und für die Morgentoilette.

Unser Waldweg bei Tynset. Badestelle am Fustvattnet
Der letzte Übernachtungsplatz (358 km) unserer Anreise bei Venset, kurz vor Fauske, hat Aussicht auf`s Meer. Hier muss auch der Fang vom Saltstraumen gebraten werden - Seelachsfilet satt!! Von hier aus müssen wir am nächsten Tag noch ca. 200 km bis zur Fähre in Skutvik fahren.
Unser Meerblick bei Venset
In Svolvaer war die Touristinfo unser erster Anlaufpunkt, denn wir brauchten den Fahrradführer und eine Straßenkarte der Lofoten. Mit beidem konnte man sich gut orientieren.

In der Nähe von Svolvaer, Richtung Kabelvag, konnten wir auf einem Platz an der Badestelle "Kalle" übernachten (Trinkwasser und Toilette sind dort vorhanden).

Die Raftsundroute

Am Campingplatz Sandvika bei Kabelvag stellten wir unsere Autos ab und bepackten die Räder (Fahrradausleihe in Svolvaer möglich, ca. 16 Euro pro Tag).

Die ersten 20 Kilometer der Tour bis Vestpollen mußten wir auf der E10 fahren, das fanden wir bei dem im Sommer vorherrschenden Verkehr sehr belastend. Wir mußten relativ große Abstände zwischen uns lassen, um den Autos ein Überholen auf der kurvenreichen Strecke zu ermöglichen. Landschaftlich ist es hier sehr schön, doch mußten wir uns viel zu sehr auf den Verkehr konzentrieren, um das wirklich genießen zu können. Kleine Erholungs- und Fotopausen waren öfter nötig. In Vestpollen konnten wir dann nach rechts in Richtung Gjersvoll abbiegen und das Fahren wurde ohne viel Verkehr richtig schön. Auch hier ist es bergig. Am Zeltplatz in Sandsletta wurden die Wasserflaschen noch einmal gefüllt und nach 51 Kilometern fanden wir hinter Gjersvoll einen Übernachtungsplatz. Von da aus konnten wir das Meer und viel wichtiger: die Mitternachtssonne sehen.

Pause an der E 10 Mitternachtssonne
Das nächste Etappenziel war die Raftsundbrücke. Die Strecke auf Austvagoya ist abwechslungsreich und wirklich ohne nennenswerte Steigungen! Allerdings erschwert der Schotter das Fahren, doch wir haben ja Zeit und hier auch Muße, die herrliche Gegend anzusehen. Es gibt Unterwegs wunderschöne Pichnick- und Badeplätze und uns fasziniert immer wieder, wie viele unterschiedliche Farben das Wasser in den Fjorden haben kann . Ab Fähranleger Fiskebol fährt man wieder ein kleines Stück auf der E10, das heißt, wir haben geschoben! Ab Abwzeig der Straße zur Raftsundbrücke ist es zwar auch die E 10, doch der Ausbau geht erst bis zur Brücke, so das hier nur wenig Verkehr herrscht. Der Vorteil, die Straße ist sehr gut. Die Tunnel sind allerdings ein Kapitel für sich! Vor allem der Sloverfjordtunnel mit seinen 3400m Länge ist anstrengend. Beim Einfahren muß man konsequent bremsen, um nicht zu schnell zu werden und den Weg zu erkennen und der 2. Teil der Strecke ist mehr als schweißtreibend! Obwohl es unten nur 9° C sind, kommen wir klatschnass oben an, denn die bepackten Fahrräder lassen sich nur schwer schieben!

Die Raftsundbrua erreichten wir nach 53,4 Kilometer und der Ausblick von oben auf den Sund zu beiden Seiten hat uns für alle Anstrengungen für diesen Abend entschädigt.

Einen Zeltplatz fanden wir gleich neben der Brücke, mit Wasseranschluß im Sund!

Raftsundbrua Zeltplatz an der Brücke
Unser Badezimmer!
Die nächste Etappe ist nur 26 Kilometer lang und endet in Digermulen am Fähranleger. Leider ist die Fährlinie nach Svolvaer, die wir laut Fahrradführer nehmen sollten, eingestellt worden. Als Ersatzlösung, um nicht die gleiche Strecke zurück fahren zu müssen, nehmen 2 von uns den Bus und holen die Autos. Der Busverkehr auf den Lofoten funktioniert asusgezeichnet! Wir übernachten auf einer Wiese kurz vor Digermulen in herrlicher Kulisse!

Wenn man hier noch Zeit hat, sollte man auf jeden Fall eine Wanderung in die Berge unternehmen. Wir konnten uns vorher einfach nicht vorstellen, wie wunderschön es hier ist und hatten deshalb die Tour auf 5 Tage festgelegt.

Kulisse in Digermulen.
Von Reine bis A

Die Erfahrungen auf der E 10 haben uns den Plan, die gesamte Inselgruppe mit dem Fahrrad zu erkunden, ändern lassen. Da die Straße ab Reine schmal und kurvenreich ist, wir mit den Fahrrädern echte Hindernisse wären, fahren wir mit dem Auto diese Strecke ab. Wir übernachten 2 x auf einer kleinen Halbinsel kurz vor Hamnoy. In A besichtigen wir das unvermeidliche Törrfisk-Museum und laufen zu den Felsen am Ortsende. Auf dem Rückweg nach Reine machen wir einen Abstechen zum Gipfel des Reinebriggen. Diese Wanderung ist zu empfehlen. Wanderschuhe sind wegen der nötigen Trittsicherheit angebracht, denn die Steigung von fast 70% sollte nicht unterschätzt werden, vor allem beim Abstieg. Der Ausblick von oben ist einmalig und unvergesslich, vor allem bei schönem Wetter.

Reine selbst ist ein hübscher Fischerort, der ansehenswert ist. In Hamnoy muss man am Vogelfelsen anhalten, um einen Eindruck von solch einer Möwenkolonie zu bekommen. Geruch und Geräusch läßt sich nicht beschreiben!

Ein Abstecher zur Glasbläserei in Vikten ist lohnenswert. Es gibt dort wunderschöne Glassachen mit interessanten Details. Man kann den Glasbläsern bei der Arbeit zusehen. Im Cafe gegenüber gibt es noch Keramik und natürlich einen guten, starken Kaffee. Von hier aus fahren wir nach Leknes, allerdings nicht zum Einkaufen, sondern zum Parkplatz, dem Ausgangspunkt zum 2. Teil unserer "Velofoten"

Vestvagoya, Gimsoya und Henningsvaer per Rad

In Leknes bepacken wir unsere Fahrräder zu einer Tour abseits der E10. Über verkehrsarme Nebenstraßen fahren wir fast immer am Wasser entlang. Die Strecke ist abwechslungsreich und hat nur wenige lange Anstiege. Ab Leknes fuhren wir die im Fahrradführer empfohlene Strecke. Gegen einen Abstecher nach Stamsund entschieden wir uns wegen der Windverhältnisse (Gegenwind!). Entlang der Straße gibt es viele Bademöglichkeiten, so das wir uns immer mal abkühlen konnten. In Valberg konnten wir Lebensmittel kaufen, eine andere Möglichkeit wäre der Campingplatz Brustranda. Ansonsten gab es an der Strecke bis zur Insel Gimsoy keine Einkaufsmöglichkeit. Auch Gaststätten, Cafes oder ähnliches gab es an der Strecke nur bei Campingplätzen. Als Zelter hat uns das wenig gestört, wir hatten alles dabei und konnter einen Kaffee trinken, wann wir wollten. Zeltmöglichkeiten findet man an der Strecke ebenfalls ohne größere Probleme.

Tourbeginn in Leknes Wichtig:Bordbuchschreiben!
Die Insel Gimsoya ist ein Paradies für Radler, wenn nicht gerade der Wind von vorne bläst!! Zum Teil erwartete uns hier zwar eine Schotterstraße, dafür fast keine Steigungen. Am Golfplatz fanden wir einen herrlichen Sandstrand und konnten auch hier feststellen, das das Nordmeer gar nicht viel kälter als die Ostsee ist!! Verpflegung konnten wir in Gimsoy kaufen, auch hier wieder für mindestens 2 Tage! Leider wurde unser Radlerparadies durch einen heftigen und böigen Gegenwind getrübt, über die Gimsoystraumbrua mußten wir schieben, um nicht vom Winde verweht zu werden! Gleich hinter Klepstad kann man in die Berge fahren und findet hier wunderbare geschützte Zeltmöglichkeiten. Mangel ist allerdings an Wasser, den Zugang zum See konnten wir nicht erreichen (privat).
Lager bei Klepstad Windschutz!
Bis nach Henningsvaer ist es eigentlich nicht so sehr weit. Uns machte der Wind wieder zu schaffen, in Verbindung mit Regenschauern eine Gemeinheit für jeden Radler! Außerdem muß man hier auch wieder etwa 10 Kilometer auf der E10 fahren. Wir konnten uns also gar nicht so auf das Panorama konzentrieren, das durch das Wechselspiel von Sonne, Regen und Wolken einmalig war. Am Campingplatz (keine Verpflegungsmöglichkeit!) und am Abzweig nach Henningsvaer gibt es gute Bademöglichkeiten. Wir nahmen ein "Wellenbad"! In Henningsvaer stellten wir unsere Räder ab und sahen uns den Ort an. Es dreht sich hier, wie überall auf den Lofoten alles um den Fisch. Jeder Felsen, der aus dem Meer ragt, ist mit Trockengestellen bestückt. In Henningsvaer kann man einkaufen und einkehren. Die Fischgerichte sind ausgezeichnet, aber sehr teuer! Da wir unterwegs meist selbst kochen, mußten wir auch einmal "Lofoten-Fischgerichte" kosten. Schließlich muß man auch auf kulinarischem Gebiet nach dem Urlaub mitreden können!!

Gleich hinter Henningsvaer bei Festvag fanden wir in den Felsen einen windgeschützten Platz für unsere Zelte. Badewasser in Form eines Sees war auch vorhanden!

Das letzte Stück bis zum Zeltplatz Kabelvag mußten wir auf der E10 fahren. Es goß in Strömen und war wieder sehr windig, deshalb war die Straße kaum befahren. Letzteres haben wir natürlich begrüßt! Da wir die ganze letzte Strecke im Regen gefahren sind, nahmen wir uns auf dem Campingplatz Sandviken eine Hütte. Für 350 Kronen war sie zwar sehr preiswert, doch beschränkte sich die Einrichtung auf ein absolutes Minimum. Es war zwar eine Kochplatte da, doch weder Topf, noch Geschirr und Besteck. Für uns kein Problem, wir hatten alles dabei!

Zeltplatzanfahrt bei Henningsvaer
Wir blieben noch 2 Tage auf den Lofoten. Ein Ausflug nach Stamsund war enttäuschend. Fast alle Geschäfte leer und auch die Gegend um den Hafen war trostlos. Einzig die Ankunft und Abfahrt des Hurtigrutenschiffes brachte etwas Leben in den sonst wie ausgestorben wirkenden Ort.

Sehenswert dagegen ist das Lofot-Aquarium in Kabelvag. In Svolvaer hat uns die Gegend um den Hafen sehr gut gefallen. Bei schönem Wetter sitzt man vor den Gaststätten, nahe am Wasser und kann das Treiben am und auf dem Wasser beobachten.

Ein Ausflug zum Trollfjord mußte leider wegen des Sturms ausfallen.

In den letzten Tagen auf den Inseln wurde von uns der Begriff "Lofotisches Wetter mit lofotgrauem Himmel" geprägt. Trotzdem hatten wir auf unseren Touren großes Glück mit dem Wetter. Meist Sonne und blauer Himmel, auf der Nordseite der Inseln konnten wir den Untergang der Mitternachtssonne beobachten (eine langwierige Angelegenheit!) und natürlich auch den Sonnenaufgang ( das ging dafür sehr schnell!). Wir waren zwar seelisch und moralisch auf wechselhaftes Wetter vorbereitet, fanden den Sonnenschein aber auch nicht übel!

Die Rückfahrt

Auch die schönste Urlaubsreise geht einmal ihrem Ende entgegen. Wir mußten uns entscheiden, welche Route wir fahren wollten. Wir entschieden uns , über Schweden zu fahren, denn es ist ganz einfach die schnellere Variante. Vielleicht nicht ganz so dramatisch schön wie durch Norwegen, aber keineswegs langweilig!

Unsere Velofoten - Urlaubserkenntnisse

Entgegen der Auto-Touristenmeinung, man kenne die Insel nach 3 Tagen, finden wir, auch 14 Tage reichen nicht aus sie zu erkunden. Wir waren längst nicht überall. Nicht nur, weil wir die langsame, aber intensive Variante der Erkundung gewählt haben, sondern auch, weil man zu viele Eindrücke in der Kürze der Zeit gar nicht verarbeiten kann. Es gibt sicher noch viel Sehenswertes, was wir nicht gesehen haben, deshalb werden wir sicher noch einmal hier Urlaub machen. Dann werden wir fliegen und die Wanderschuhe im Gepäck haben. Da der Nahverkehr sehr gut ist, die Busse fast überall hinfahren (zum Teil als Anrufbusse), ist man auf das Auto nicht unbedingt angewiesen. Wieder würden wir das Zelt samt Zubehör mitnehmen, ganz einfach, um unabhängig zu sein. Außerdem gefällt es uns, dort übernachten zu können, wo wir es am schönsten finden. Da es im Sommer immer hell ist, ist man an keine Zeit gebunden.

Obwohl man uns versichert hatte, die Steigungen halten sich in Grenzen, überstiegen sie manchmal unsere persönlichen Grenzen. Dann legten wir einfach Schritttempo ein! (Was bedeutet eigentlich "radwandern"?!?) Obwohl wir normal trainierte Radfahrer sind, machte sich bemerkbar, das wir "Edelflachländer" sind. Völlig untrainiert ist eine Radtour auf den Lofoten nicht zu schaffen! Ähnliches gilt für das Wandern. Man braucht schon eine gewisse Kondition, um in den Bergen zurecht zu kommen und eine Wanderung auch noch genießen zu können. Immerhin hat man ja Urlaub und braucht neben Bewegung auch ein bisschen Erholung! Wir haben uns auch hinsichtlich der Tagesziele nicht unter Druck gesetzt, sondern sind so weit gefahren, wie unsere Verfassung und die Bedingungen es zugelassen haben. Man kann uns also als "Genußradler" unter den Radwanderern bezeichnen!

Die Trinkwasserflaschen sollten bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufgefüllt werden. Nichts ist schlimmer als Durst. Eine Notration in Form von Knäcke und eines Beutels Eierkuchenmehl fanden wir ebenso wichtig. Es heißt nicht umsonst: Hunger macht böse! Wir haben`s zwar nicht gebraucht, doch die Abstände der Verpflegungsmöglichkeiten sind auf den Nebenstrecken relativ groß.

Wir konnten feststellen, das unsere normale Sommerausrüstung völlig ausreichend war, Regen- und Fleecesachen inclusive. Mit Durchschnittstemperaturen von 18°C am Tage waren wir sehr zufrieden, schließlich haben wir uns zur Genüge bewegt, um warm zu werden und zu bleiben. Abends mußten wir uns wärmer anziehen, selbst Mitternachtssonne wärmt nicht!! Unser 3-Jahreszeitenschlafsack war warm genug, wir brauchten auch nie die Fleecesachen nachts anzuziehen. Die Zelte (Kuppelzelte, Robens Lemon Grey) hielten dem Wetter stand, wir haben uns allerdings immer eine windgeschützte Stelle gesucht. Als angebracht erwiesen sich wasserdichte Schuhe und wind- und wasserdichte Jacken und Hosen.

Wie immer am Urlaubsende stellten wir fest, man müßte mehr Zeit haben. Doch leider wird unser Urlaub auch in den nächsten Jahren noch zeitlich begrenzt sein! Machen wir das beste daraus! Doch 3 Wochen braucht man für EINEN Lofotenurlaub und deren natürlich mehrere!

Außerdem haben wir auf der Fahrt durch Norwegen festgestellt: man könnte an fast jeder Stelle anhalten und 3 Wochen Urlaub verbringen! Norwegen ist ein Land der unbegrenzten Urlaubsmöglichkeiten! Wir hoffen nur, das viele im Süden Europas Urlaub machen, um den Norden noch lange genießen zu können!

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