Hiddensee
Wir wohnen seit 26 an der Ostsee, doch ein Besuch der Insel ist aus den unterschiedlichsten Gründen immer wieder aufgeschoben worden. Jetzt haben wir es geschafft und ärgern uns, das wir nicht schon längst einmal hier waren! Die Insel ist ein Paradies für Wanderer und Radler. Sie ist autofrei und das Hauptverkehrsmittel sind Pferdefuhrwerke! Man könnte meinen, die Zeit ist stehen geblieben. Doch dieser Eindruck täuscht und auch die von Gerhard Hauptmann so gepriesene und geliebte Ruhe gibt es auf der Insel wohl nur noch im Winter.
Wir wählten Schaprode als Ausgangspunkt der Überfahrt. Schnell kommt die Insel näher! Unser Ziel ist Kloster .
Zum Leuchtturm ( 75 Meter über dem Meeresspiegel) läuft man den Dornbusch hinauf. Bei gutem Wetter kann man den Turm besteigen und wird sicher eine herrliche Sicht über Hiddensee und Rügen haben.
Wir hatten einen recht stürmischen Herbsttag erwischt und durften nicht auf die Plattform heraus.
am "Toten Kerl"
Vitaminreich und in der richtigen Zubereitung auch schmackhaft : Sanddorn. Davon gibt es auf der Insel reichlich!
Der "Tote Kerl" ist die höchste Erhebung der Insel und der Aufstieg lohnt sich auf jeden Fall.
Es gibt eigentlich nichts schöneres, als sich am Strand vom Wind durchpusten zu lassen und den Wellen zuzuschauen!
Strand vor Kloster Im Hintergrund eine Fähre nach Rügen
Am Strand entlang läuft man nach Kloster zurück. Von Kloster nach Neuendorf kann man am Strand oder auf der "Hauptverkehrsstraße" der Insel laufen.
Neuendorf Neuendorf
Hafen Schaprode auf Rügen
Der Neuendorfer Hafen zeigt sich beschaulich. Auch von hier aus kann man eine Fähre zurück zur Insel nehmen.

Wem Die Wanderung über den Dornbusch und bis Neuendorf noch nicht ausreicht, der kann bis Vitte weiterlaufen und dann von dort aus die Rückfahrt antreten.

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